Und daraus wurde … (Folge 20)

… Ananas-Zwiebel-Chutney

Chutneys sind so etwas wie kulinarische Spaßmacher. Ob zu Fleisch, Fisch oder Käse – diese würzigen Saucen indischer Herkunft bringen einfach Leben in die Bude. Denn sie setzen fruchtige Kontrapunkte. Mal süß, mal sauer, mal süß-sauer. Pikant bis scharf. Aber immer unlangweilig.

Die folgende Versuchsanordnung führt zu einem Ergebnis, das mir recht schmeckt. Zumal ich nur einen geringen Wunsch nach extremer Schärfe in mir trage. Also nehmt das Rezept als Anhalt, aber haltet euch nicht dran. Variiert ganz frisch und frei die Mengen und die Zutaten: Mehr Chili? Apfelessig statt Sherry-Essig? Vielleicht mehr Zwiebeln oder schärfere? Ihr vertragt Paprika nicht? Wie dem auch sei, probiert es selbst.

Für etwa zehn Portionen braucht ihr:

  • 1 reife Ananas
  • 1 rote Chili-Schote
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 30 g frischer Ingwer
  • 150 g braunen Zucker
  • 100 ml Sherry-Essig
  • Salz, Currypulver

 

Und so geht es:

Beginnt mit den Schnippelarbeiten. Schält dazu die Ananas und entfernt den Strunk aus der Mitte. Das Fruchtfleisch schneidet ihr in sehr feine Würfel (es soll eine Sauce werden, kein Kompott). Die Paprikaschote schält und entkernt ihr, um sie anschließend ebenso fein zu würfeln wie die Ananas. Auch die geschälte Zwiebel verarbeitet ihr zu kleinen Würfeln. Jetzt noch den Ingwer schälen und fein reiben sowie die Chili-Schote hacken (ob ihr die Kerne mitverwendet oder nicht, entscheidet ihr selbst) und es ist fast geschafft.

Bringt in einem Topf den Zucker und den Essig zum Kochen. Wenn sich der Zucker komplett aufgelöst hat, gebt ihr die vorbereiteten Zutaten dazu. Würzt das Chutney noch mit Salz und Curry mit. Das Ganze lasst ihr bei mittlerer Hitze im Topf ohne Deckel einkochen, bis die Flüssigkeit nahezu vollständig verdampft ist. Und dann bleibt euch nur, das Chutney abkühlen zu lassen.

Im luftdicht verschlossenen Glas soll sich ein Chutney einige Zeit halten. Ich habe da allerdings sehr widersprüchliche Angaben gefunden. Deshalb lasse ich es erst gar nicht erst soweit kommen. Und nicht nur deshalb.


Kommentar schreiben

Kommentar