Und daraus wurde … (Folge 014)

… Rosenkohlauflauf

Individuelle Essgewohnheiten und die wachsende Zahl von Unverträglichkeiten machen es heute nicht gerade leicht für Gäste zu kochen. Und die Chance, dass nicht gegessen wird, was du auftischst, potenziert sich um ein Vielfaches, wenn du Rosenkohl servierst. Hier folgt die Rezeptur eines leckeren Auflaufs für alle die denken: Jetzt erst recht.

 

Für vier Rosenkohlesser braucht ihr:

  • 750 g Rosenkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Butterschmalz und etwas Butter zum Einfetten der Form
  • 30 g Mehl
  • 475 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
  • 200 Spiral-Nudeln
  • 250 g rohen Schinken, gewürfelt
  • 250 g geriebenen Gouda, mittelalt
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2-3 EL Weißwein

 

Und so geht es:

Putzt den Rosenkohl, schneidet die Röschen am Strunk kreuzweise ein (so gart der Kohl gleichmäßiger und schneller) und blanchiert ihn für zehn Minuten in gesalzenem Wasser. Gleichzeitig kocht ihr die Nudeln nach Packungsanweisung.

Inzwischen würfelt ihr die Zwiebeln und den Knoblauch. Schwitzt beides in der Butter an. Wenn die Zwiebeln glasig sind (sie sollen keine Farbe annehmen) stäubt ihr das Mehl darüber. Gebt dann unter ständigem Rühren die Brühe und die Milch dazu. Kocht diesen Saucenansatz für etwa zehn Minuten bei geringer bis mittlerer Hitze. Anschließend streut ihr zweihundert Gramm des geriebenen Käses ein und schmeckt die Sauce mit Salz, Pfeffer, Muskat und Weißwein ab.

Fettet eine Auflaufform mit Butter ein und schichtet Nudeln, Rosenkohl und Schinkenwürfel darin übereinander (beginnt mit einer Schicht Nudeln). Verteilt möglichst gleichmäßig die Sauce über die Schichten und streut den Rest vom Käse über den Auflauf.

Dann muss das Ganze nur noch bei 200 Grad für 35 bis 40 Minuten in den Backofen.

Heiß servieren. Dazu gibt es ein kühles Bier oder einen frischen Weißwein. Und hoffentlich geeignete Gäste.


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