Das Kissen auf der Fensterbank

Meine Wohnung hat Fenster. Da kann man rausschauen. Die Wohnungen meiner Nachbarn haben auch Fenster. Und da kann wohl auch rausschauen. Jedenfalls tun das einige von denen. Und einige wenige sogar ganz professionell. Mit Kissen auf der Fensterbank. Damit kann man nämlich länger.

Ich habe kein geeignetes Kissen und benötige auch keins. Denn ich kucke höchstens nur mal kurz raus. Ganz kurz. Und da ich keine Verkehrssünder denunziere, nicht hinter Weibsleuten her pfeife (höchstens mal ganz, ganz leise; so eher nach innen gerichtet) oder doofe Passanten aus der sicheren Position im zweiten Stock anpöbele, schieße ich dann und wann ein Foto. Gelegentlich. Um mir das Draußen nach drin zu holen, ohne es dazu extra zu betreten. Betreten machen mich dann manchmal die Ergebnisse meiner Bemühungen. Aber eben nicht immer. So, wie am Sonntagabend nach der Zweimal-Mehr-Wie-Extremst-Wochenend-Hitze (gerade raucht meine Rechtsschreib-Korrektur ab. Das macht nix, weil ich sowieso fertig habe).

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Eine Reaktion zu “Das Kissen auf der Fensterbank”

  1. Christoph

    Darmstadt glüht!!! Gleich wieder, oder??? Ich war gerade da, mein Thermodingsda hat <30° C angezeigt – da war es noch nicht mal 13 Uhr….


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