Und daraus wurde … (Folge 21)

… Tomatensalat.

Bestellt mal beim Griechen einen Tomatensalat und ihr bekommt eine große Portion Zwiebeln, ein wenig Tomate und eine schwarze Olive als Garnitur. Beim Italiener sieht der Salat ganz ähnlich aus – nur die Olive fehlt. Und in der coolen Bistro-Küche tunkt man Tomaten gern in zuckersüßen Balsamico-Ersatz.

Ich denke, die trauen einfach ihren Tomaten nicht. Vielleicht zu recht – denn das Schwierigste an Tomatensalaten ist, leckere Tomaten zu organisieren. Habt ihr das aber geschafft, dann merkt euch: Das wirklich Gute braucht kein Gedöns. Es ist sich selbst genug.

Hier kommt ein völlig gedönsfreier Tomatensalat, dessen Dressing sich nicht zu wichtig nimmt. Die Tomaten bleiben der Star, so wie es sein soll:

Für vier Personen braucht ihr:

  • 600 g Tomaten
  • 6 EL Olivenöl, kalt gepresst
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Frischer Knoblauch und Petersilie nach Belieben, beides gehackt

Und so geht es:

Bereitet den Salat erst unmittelbar vor dem Servieren an, dann sind auch alle Aromen beim Essen noch zugegen.

Schneidet die gewaschenen Tomaten in Scheiben und schichtet sie in einer Schüssel. Jede Schicht würzt ihr kräftig mit Salz und Pfeffer, Knoblauch und Petersilie (Vorsicht mit dem Knoblauch).

Zum Schluss gebt ihr das Olivenöl über die Tomaten. Und dann – auf den Tisch damit.

Noch zwei paar Tipps: Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Sie verlieren dort ihren Geschmack. Und lasst mal – wie auch oben beschrieben ­– den Essig aus dem Dressing weg, Tomaten haben meist genug eigene Säure.

 

 


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