Und daraus wurde … (Folge 17)

Kopfsalat wie von Omma

Anders als die Wortkombination „Oma und Kopfsalat“ vermuten lässt, verpasst euch dieser Salat den absoluten Frischekick.

Bei Tim Mälzer, der diesen Salat bei mir wieder in Erinnerung gebracht hat, heißt er „Großmutters Kopfsalat“. Das klingt mir aber zu sehr nach Sonntagsküche und vor allem das Wichtigste fehlt – das zweite m. Denn Oma wird in Norddeutschland mit zwei mm in der Mitte ausgesprochen. Also Omma. Fehlt ein m, schmeckt der Salat nicht. So einfach ist Kochen.

Für vier Personen braucht ihr:

  • 1 Kopfsalat
  • 100g Schmand
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zucker, Salz


Und so geht es:

Schneidet den Stielansatz kreisförmig von unten aus dem Salatkopf und zerteilt ihn mundgerecht in die einzelnen Blätter. Spült die Blätter ein bis zweimal in kaltem Wasser ab. Aber vorsichtig. Der Kopfsalat ist ein Sensibelchen. Dann schleudert ihn trocken. Aber auch hier nicht volle Pulle, sondern moderat.

Gebt Schmand, Zitronensaft, wenig Salz und Zucker in eine Schüssel, verrührt alles und probiert. Es ist richtig, wenn sich die Säure der Zitrone und die Süße des Zuckers ein leckeres Gefecht in eurem Mund liefern. Jetzt nur noch die Salatblätter unterheben und servieren.

Dieser Salat passt perfekt zu einfachen Gerichten, die einen frischen Kontrapunkt gut vertragen, wie beispielsweise Chili con carne, Pellkartoffeln mit Specktunke oder Stampfkartoffeln mit Moppelkotze. Ihr kennt doch Moppelkotze, oder?


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