Und daraus wurde … (Folge 018)

… Buttermilch(s)kartoffeln mit Speck und Zwiebeln

Mein Vater liebte dieses Gericht. Meine Mutter hasst es. Also kamen Buttermilchkartoffeln bei uns nicht auf den Tisch. Dennoch waren sie allgegenwärtig. Denn für meine Mutter ist diese typisch norddeutsche Suppe der Inbegriff schlechten Essens. Und so muss dieses unschuldige Gericht auch heute noch als ultimativ abschreckendes Beispiel für alles herhalten, was meine Mutter nicht mag. Und das ist so einiges.

Bleibt noch zu sagen, dass man bei uns nicht über Buttermilchkartoffeln spricht, sondern über Buttermilchskartoffeln. Und wie das zweite m in Omma ist das s zwischen Buttermilch und Kartoffeln irgendwie ganz schön wichtig für den guten Geschmack.

Für vier Personen braucht ihr:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 l Buttermilch
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 200 g Speck, gewürfelt
  • 1 EL Mehl oder Speisestärke
  • 2 TL neutrales Öl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • gehackte Petersilie nach Belieben
  • 4 Wiener Würstchen oder Mettenden

 

Und so geht es:

Schält die Kartoffeln, schneidet sie in Würfel und kocht sie in Salzwasser gar. In einem zweiten Topf erwärmt ihr die Buttermilch (nicht kochen) und rührt das Mehl zum Andicken ein (nicht zu viel). Sobald die Kartoffeln gar sind, gießt ihr sie ab und gebt die Buttermilch dazu. Das Ganze kocht ihr kurz auf und schmeckt es mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker ab.

Währenddessen bratet ihr den Speck und die Zwiebeln in wenig Öl kräftig an und rührt alles unter die Buttermilch(s)kartoffeln – auch das Öl.

Ich serviere Speck, Zwiebeln und Fett allerdings lieber separat zu den Buttermilch(s)kartoffeln. So kann jede(r) eine eigene Mischung kreieren.

Für welche Variante ihr euch auch entscheidet – streut noch die gehackte Petersilie darüber und gönnt allen ein warmes Würstchen zu den Buttermilch(s)kartoffeln.


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