Und daraus wurde … (008)

Ligurische Pasta

Alle singen im Chor: „Bohnen und Pasta – das passt nicht, basta.“

„Basta?“ antwortet der Koch (in diesem Fall bin ich das). „Gut, dann geben wir eben auch noch Kartoffeln dazu. Und schon ist ein bekanntes ligurisches Gericht fertig, äh, fast jedenfalls.“

So oder so ähnlich verläuft das Gespräch jedes Mal, wenn ich von diesem einfachen, vegetarischen Pasta-Rezept erzähle. Ich meine, dass gekochte Teigwaren wie Spätzle und Kartoffeln sich in einem Gericht ein Stelldichein geben, das kennen zumindest die Schwaben unter euch durch ihr Nationalgericht: die Gaisburger Marsch. Also, stellt euch nicht so an.

Für vier Personen braucht ihr mindestens:

  • 200 g Nudeln (z.B. Farfalle)
  • 400 g grüne Bohnen (putzen und halbieren)
  • 400 g Kartoffeln (geschält und in wirklich kleine Würfel geschnitten)
  • Salz
  •  1 Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Parmesan
  • 2 EL Pecorino
  • Olivenöl

 

Und so geht es:

Bringt in zwei ausreichend großen Töpfen Wasser zum kochen und fügt Salz hinzu. In einem der Töpfe kocht ihr die Nudeln nach Packungsanweisung. Parallel gart ihr in dem anderen die Bohnen für etwa acht Minuten. Dann gebt ihr die Kartoffelwürfel zu den Bohnen und kocht beides zusammen bissfest. Das dauert rund vier bis fünf weitere Minuten.

Anschließend gießt ihr Bohnen, Kartoffeln und Pasta ab. Dabei fangt ihr etwas vom Nudelwasser auf und vermischt es mit der Hälfte des Pestos.

Genau: Wir brauchen ja noch das Pesto: Dazu püriert ihr Basilikum, die geschälten Knoblauchzehen und die Pinienkerne in einem Mixer. Gebt reichlich Olivenöl dazu, so dass eine dickflüssige Paste entsteht. Jetzt mixt ihr den geriebenen Käse ein. Wenn euch die Masse zu trocken erscheint fehlt nur noch ein weiterer Schuss Olivenöl.

Vermengt jetzt Pasta, Bohnen und Kartoffeln in einer warmen Schüssel und hebt das verdünnte Pesto unter. Das übrig gebliebene Pesto und – wenn ihr noch welchen habt –etwas Käse serviert ihr separat. Fehlt nur noch etwas frischer Pfeffer aus der Mühle und ein gut gefülltes Glas Rotwein.

Eine Reaktion zu “Und daraus wurde … (008)”

  1. Christoph

    HUNGER AGAIN!!! Wie lecker das wieder klingt…


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