Und daraus wurde … (003)

Spaghetti all’aglio, olio e peperoncino

Ein einfaches, günstiges Gericht, das von der Qualität seiner Zutaten lebt. Dennoch habe ich in vier Kochbüchern vier unterschiedliche Zubereitungen entdeckt. Hier kommt meine Version, bei der Spaghetti noch mit h geschrieben wird. Denn das schmeckt irgendwie authentischer.

Ihr braucht für vier Portionen (eigentlich eher drei):

  • 500 g Spaghetti
  • Salz
  • 6 El Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 6 Anchovis (Sardellenfilets aus dem Glas)
  • einige Stängel glatte Petersilie
  • Peperoncino (Chili), frisch oder getrocknet, nach Belieben
  • Pecorino (aber den aus echter Schafsmilch) nach Belieben

Und so geht’s:
Wie immer die Pasta in Salzwasser al dente kochen. Und während die Pasta vor sich hin köchelt, erhitzt ihr in einer großen Pfanne das Olivenöl.

Knoblauch und Peperoncino fein hacken, die Anchovis mit einer Gabel zerdrücken und alles in das heiße Olivenöl geben. Die Ingredienzien nur kurz erhitzen – so dass die Zutaten ihre Aromen an das Öl abgeben.

Gießt die fertigen Spaghetti ab und vermengt sie tropfnass mit der Öl-Mischung in der Pfanne. Zum Schluss hebt ihr die gehackte Petersilie unter und serviert das Ganze in einer vorgewärmten Schüssel. Dazu reicht ihr frisch geriebenen Pecorino und haltet die Pfeffermühle bereit.

Wichtig: Den Knoblauch nicht zu dunkel rösten, weil der dann bitter wird. Und noch wichtiger ist der trockene, kräftige Rotwein zum Essen.

 


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