Bilder aus dem Herrngarten

Er liegt fast vor meiner Haustür. Ich durchquere ihn nahezu jeden Tag. Zumindest gehe ich an ihm vorbei, nehme ihn wahr. Denn er ist ein eitler Bursche, dieser Herrngarten. Und er kann sich sehen lassen. Ob sich seine Blätter, Äste und Borken genussvoll in der Sonne räkeln, ob er sich dem herbstlichen Farbenrausch hingibt oder stolz einem grauen, eisigen Wintertag trotzt – er gibt sein Bestes. Schließlich will er immer wieder fotografiert werden. Und ich gebe gerne nach. Hier ist eine kleine Auswahl meiner Schnappschüsse.

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Fotografie, Futter und Futter-Fotografie

Wahrscheinlich liegt es in der Familie – das mit den Lebensmitteln jedenfalls. Mein Großvater jobbte in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts in den Schlachthöfen Chicagos und war später Lebensmittelgroßhändler. Mein Vater begann eine Ausbildung zum Müller, brach die jedoch ab und übernahm später den Laden meins Großvaters. Und ich brachte dann noch später das mit der Fotografie ins Spiel. Außerdem futtere ich von allen genannten am liebsten.

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Und daraus wurde … (013)

… ein Waldorfsalat

Ich weiß ja nicht wie das bei euch in der Küche so aussieht, aber bei mir kommt ein Knollensellerie üblicherweise nur im Suppengrün vor. Ist ja auch kein Wunder, denn schon ein ganz wenig Phantasie macht so eine Sellerieknolle zum perfekten Alien-Schädel aus Star Wars. Und wenn dann noch die Wurzeln dran sind, habt ihr ein komplettes mit Tentakeln bewaffnetes Monster – leicht lustig, aber nicht gerade Appetit anregend.

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